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ARD gibt neue Transponderbelegung bekannt 19,2° Ost, 10.744 GHz horizontal (SR 22.000, FEC 5/6) Information von www.digitalfernsehen.de am 19.03.2008 Die ARD hat das Geheimnis um die Belegung ihrer restlichen Transponder gelüftet. In einer aktuellen Broschüre werden neue und alte Sendeplätze detailliert aufgezeigt. Dass Eins Extra, Eins Plus, Eins Festival, Arte und Phoenix am 19. März auf dem Transponder 51 auf Sendung gehen, steht bereits seit vergangener Woche fest. Gleichzeitig werden diese Sender auf ihrem bisherigen Sendeplätzen als "alt" markiert. Dies betrifft Eins Extra, Eins Festival und Eins Plus auf Transponder 85 sowie Arte und Phoenix auf Transponder 71. Am 2. Juni endet dann die Parallelausstrahlung (Simulcast) und die Sender werden auf ihren alten Plätzen abgeschaltet. Transponder 71 wird dann ab dem 19. März die Heimat der Regionalzeit des Bayerischen Fernsehen Nord. Richtig losgehen wird es für die Franken jedoch erst am 2. Juni, bis dahin wird nur eine Informationstafel zu sehen sein. Aus dem Sendeplatz des bisherigen Bayerischen Fernsehen wird das Bayerische Fernsehen Süd. BR-Alpha wird dafür im Mai seinen alten Sendeplatz verlassen. Die Bandbreite teilen sich die Neuen mit dem Ersten, dem HR-Fernsehen, WDR Köln und dem SWR Fernsehen Baden-Württemberg. Auf Transponder 85 bekommen RBB Brandenburg, RBB Berlin und das SWR Fernsehen Rheinland-Pfalz am 2. Juni Gesellschaft von den Regionalzeiten des NDR aus Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Auch die Regionalzeiten von MDR für die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gehen dann hier getrennt auf Sendung. Dafür werden die ARD-Rundfunksender am 2. Juni hier abgeschaltet. Die Regionalzeiten des MDR werden Transponder 101 am 24. Juni verlassen. Zwei Wochen später verabschieden sich auch die NDR-Regionalausgaben. Dafür wird Radio Bremen TV hier am 19. März als Informationstafel, ab dem 17. April dann mit vollständigem Programm aufgeschaltet. Die restliche Bandbreite geht wie gehabt an die Regionalzeiten des WDR. Auf dem ARD-Hörfunktransponder 93 wird Radio Bremen TV nur noch bis zum 2. Juni ausgestrahlt. BR-Alpha geht hier dafür am 19. März als Hinweistafel, ab dem 2. Juni dann mit seinem Programm auf Sendung. Mit dem neuen Transponder steht der ARD jetzt deutlich mehr Bandbreite zur Verfügung, die nach Ende der Umstiegsphase auch zum Tragen kommt. Dies wird die bereits hohen Übertragungsraten weiter steigern und für noch bessere Bild- und Tonqualität über Satelllit und Kabel sorgen.
ARD bestätigt Inbetriebnahme von neuem Astra-Transponder am 19. März Information von www.satnews.de am 10.03.2008 Die ARD startet eine Qualitätsoffensive für ARD Digital, ihre digitale Programmfamilie. Den Nutzen haben die Zuschauer: Sie erleben das Fernsehprogramm in verbesserter Bildqualität beim digitalen Satelliten- und Kabelempfang und profitieren von erweiterten Angeboten bei TV und Radio.
Um den Zuschauern mehr Bildqualität zu bieten, baut die ARD ihre digitalen Übertragungskapazitäten auf den Astra-Satelliten aus. Am 19. März 2008 wird - wie von SatelliFax vorab berichtet - ein neuer Transponder auf 19,2° Ost, 10.744 GHz horizontal (SR 22.000, FEC 5/6), seinen Betrieb aufnehmen. Durch die Verlegung von Programmen auf den neuen Transponder können die Datenraten bei der Übertragung der Fernsehprogramme insgesamt deutlich gesteigert werden.
Von der Umstellung profitieren mehr als neun Millionen Haushalte, die ihre TV- und Radioprogramme digital über Satellit (DVB-S) und Kabel (DVB-C) empfangen. Nach der Umschaltung der Transponder werden die Zuschauer alle ARD-Fernsehprogramme in einer deutlich verbesserten Bildqualität erleben. Damit reagiert die ARD auf aktuelle Entwicklungen: Immer mehr Zuschauer verfolgen das Fernsehprogramm auf großformatigen Flachbildschirmen.
Darüber hinaus schafft die ARD die notwendigen Voraussetzungen für die Übertragung zum Beispiel von Dolby Digital-Ton und von Hörfilmen (Audio Description). Auch werden nach der Umstellung die TV-Regionalprogramme komplett verfügbar sein. Zuschauer mit digitalem Kabelempfang können sich überdies auf ein noch größeres Radioangebot freuen, denn die bisher nur über Satellit verbreiteten ARD-Hörfunkprogramme werden in das digitale Kabel aufgenommen.
Von der Qualitätsoffensive profitieren alle Zuschauer, die digital übertragene Programme über Satellit oder Kabel empfangen. Die Anschaffung neuer Endgeräte ist nicht nötig, lediglich der DVB-Receiver muss neu eingestellt werden. Am einfachsten geht das mit einem automatischen Programmsuchlauf. Alternativ können die Zuschauer auch manuell einen Suchlauf starten. Die Kabelnetzbetreiber werden die neuen Satellitensignale ins Kabelnetz übernehmen und die Kabelkunden entsprechend über die Umstellung informieren.
Vom Transponderwechsel nicht betroffen sind Zuschauer, die ihr Fernsehprogramm noch analog empfangen. Sie können die Angebote der ARD in gleichbleibender Qualität auf dem gewohnten Empfangsweg nutzen. Das Gleiche gilt für den Empfang über Antenne (DVB-T), Mobile TV (DVB-H, DMB) und Fernsehen über das Internet (IPTV).
Über die geplanten Änderungen wird die ARD die betroffenen Zuschauer umfassend und rechtzeitig informieren, damit sie genügend Zeit für die Umstellung ihrer Receiver haben. Geplant sind u.a. Einblendungen auf dem Bildschirm und informative Trailer im Fernsehprogramm. Sie stehen unter dem Motto: "Mach mit beim Sendersuchlauf!" Um den Zuschauern die Umstellung zu erleichtern, wird die ARD die Fernsehprogramme vorübergehend parallel auf den alten und den neuen Transponderplätzen übertragen. Diese "Simulcast-Phase" beginnt am Mittwoch, 19. März 2008, und endet am Montag, 02. Juni 2008, für die Programme EinsExtra, EinsFestival, EinsPlus, Arte, Phoenix und Radio Bremen TV. Auch BR-alpha erhält einen neuen Transponderplatz, die Simulcast-Phase dauert aber hier bis Mitte 2009. Das Bayerische Fernsehen wird künftig als Bayerisches Fernsehen Nord und Bayerisches Fernsehen Süd übertragen.
Wenn die Transponderbewegungen abgeschlossen sind, werden die Programme im vollen Umfang von den erweiterten Satellitenkapazitäten profitieren. Für die Zuschauer bedeutet das eine deutlich verbesserte Übertragungsqualität und laut ARD ein attraktives, erweitertes Programmangebot.
ARD verteidigt Lowband-Transponder Information von www.digitalfernsehen.de am 14.03.2008 Eins Extra, Eins Festival, Eins Plus, Arte und Phoenix werden am dem 19. März auf den Transponder 51 wechseln. Damit werden die ARD-Programme in besserer Bild- und Tonqualität ausgestrahlt. Ein Problem ist jedoch, dass der neue Transponder als Einziger im Lowband sendet. "Die Restriktionen sind der ARD bekannt gewesen", erklärte die Sprecherin von ARD Digital auf Nachfrage von DIGITAL FERNSEHEN. "SES Astra hat uns einen verfügbaren Transponder angeboten. Die Buchung ist unter Abwägung aller Interessen und Einschränkungen erfolgt." Vor allem für Haushalte in Mietshäusern mit Einkabelanlagen (hier ist eine ältere Einkabellösung gemeint, sie hat nichts mit dem neuen UNICABLE bzw. Einkabellösungssytem von Delta zu tun) ist die Nutzung eines Lowband-Transponders ein großes Problem, da deren Sat-Anlagen diese Sender nicht empfangen können. "Händlern, Installateuren und Herstellern, die Einkabellösungen angeboten und vertrieben haben, war die Lowband-Problematik von vornherein bewusst", gab die ARD-Sprecherin die Bedenken weiter. Einkabelanlagen sind Sat-Empfangslösungen für Häuser, die eigentlich mit ihrer Sternstruktur für den Kabelempfang ausgelegt sind. Nachteil dieser Kompromisslösung ist eine Festlegung auf einen Teil des Sat-Spektrums. Somit können diese Häuser zumeist nur auf High-Band-Transponder zurückgreifen. Eins Extra, Eins Plus, Eins Festival und Phoenix werden in diesen Haushalten mit der Umstellung außen vor bleiben, bis die Industrie eine Lösung für dieses Problem bereitstellt. Problem ist wohl einmal mehr die Transponderknappheit bei SES Astra. Denn der Einsatz der ARD, die Sendequalität durch weitere Bandbreiten noch weiter zu verbessern, ist nur zu begrüßen. Die Zuschauer werden von einer besseren Bildqualität profitieren, die vor allem auf Flachbildfernsehern spürbar sein wird.
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